WS01 –
Frühe palliativmedizinische Integration: Voraussetzungen, Hindernisse und Umsetzung
Der Wert einer frühen Integration palliativmedizinischer Maßnahmen hat heute auf breiter Basis akzeptiert. Allerdings stellt die Umsetzung in der Praxis nach wir vor große Probleme dar. In diesem Workshop sollen Hindernisse identifiziert, Möglichkeiten zur besseren Integration der frühen palliativmedizinischen Versorgung erarbeitet und Evaluationskriterien besprochen werden.
Termin:
13.03.2027 08:00
- 08:01
Referent:
Prof. Dr. Thomas Kindler
WS02 –
Die Rolle der Palliativversorgung zur Prävention vor Übertherapie
Termin:
13.03.2027 08:02
- 08:03
Referent:
Dr. med. Alexandra Scherg
WS03 –
Psychedelika assistierte Therapie in der Palliativmedizin
Angst, Depression und existenzielle Not gehören zu den belastendsten Erfahrungen schwer kranker Menschen, und die etablierten Therapien stossen hier oft an ihre Grenzen. Die Psychedelika-assistierte Therapie (PAT) mit Substanzen wie Psilocybin oder LSD gilt als einer der vielversprechendsten neuen Ansätze. Die Evidenz ist bislang aber begrenzt, und rund um das Thema kursieren ebenso viele Hoffnungen wie Vorbehalte.
Der Workshop gibt einen fundierten und nüchternen Überblick über den aktuellen Stand:
Evidenz: Was zeigen die randomisierten Studien, und wo liegen ihre methodischen Grenzen? (Grundlage ist unter anderem ein Cochrane-Review aus dem Jahr 2024.)
Praxis: Wie ist eine PAT aufgebaut, mit Vorbereitung, Substanzsitzung und Integration? Welche Patientinnen und Patienten kommen dafür in Frage, und für wen ist sie ungeeignet?
Rahmenbedingungen: Wie sieht die rechtliche Situation in der Schweiz aus, die mit den Ausnahmebewilligungen des BAG weltweit einzigartig ist? Und wie ist der Stand in Deutschland?
Diskussion: Chancen, Risiken und ethische Fragen, anhand von Fallbeispielen aus einem ambulanten PAT-Programm in der Palliativversorgung.
Termin:
13.03.2027 08:04
- 08:05
Referent:
Prof. Dr. med. Christopher Böhlke, MSc
WS04 –
Die schwierige Frage des Sinns am Lebensende "Dasein und trösten immer"
Im Workshop möchten wir darüber reden, wie wir konkret erleben, ob und wie wir Patient:innen Hoffnung und Sinn vermitteln. Gemeinsam möchten wir über das Potential und eine mögliche Wichtigkeit der «Hoffnung» als Konzept sprechen. Wichtig wird auch sein, dass wir uns über Grenzen, eigene Irritationen und mögliche Belastungen austauschen.
Termin:
13.03.2027 08:06
- 08:07
Referent:
Prof. Dr. med. Jan Gärtner
WS05 –
Das Demenz Balance Modell – Innenwelten der Demenz verständlich vermitteln
Termin:
13.03.2027 08:08
- 08:09
Referent:
Barbara Klee-Reiter
WS06 –
Gezielte Sedierung: Umsetzung der neuen Standards im Versorgungsalltag
Der Einsatz sedierender Medikamente am Lebensende gehört zu den anspruchsvollsten Entscheidungssituationen in der Palliativversorgung und erfordert klare, verbindliche Standards für Indikation, Aufklärung und Durchführung. Mit der Handlungsempfehlung und der iSedPall-Toolbox der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) liegt erstmals ein umfassendes, praxisnahes Instrumentarium vor – von Aufklärungsgesprächen über Dosisempfehlungen bis hin zu Dokumentation und dem Umgang mit ethisch herausfordernden Situationen. Dieser Workshop vermittelt, wie die neuen Standards konkret im klinischen und ambulanten Versorgungsalltag angewendet werden können, und bietet Raum für den fachlichen Austausch.
Termin:
13.03.2027 08:10
- 08:11
Referent:
Prof. Dr. med. Christoph Ostgathe
WS07 –
Wie läuft die MD-Begutachtung bei Cannabisverordnung/-therapie
Termin:
13.03.2027 08:12
- 08:13
Referent:
Katharina Sieker
WS08 –
Wenn das Leben endet, bevor es beginnt: Perinatale Palliative Care
Wie begleitet man Familien und ungeborene Kinder, wenn schon vor dem eigentlichen Leben der Abschied beginnt? In diesem Workshop beleuchten wir medizinische Aspekte der perinatalen Palliative Care und richten den Blick insbesondere auf die Begleitung der werdenden Eltern und ihres Umfeldes. Wie können nachhaltig wertvolle Momente entstehen, die Staunen und Wundern zulassen?
Termin:
13.03.2027 08:14
- 08:15
Referent:
Erika Süess
WS09 –
ACP in der Pädiatrie
Im Workshop lernen die Teilnehmenden Facetten des Pediatric Advance Care Planning (pACP) kennen.
Bei der Planung der zukünftigen Versorgung Advance Care Planning (ACP), bzw. in der
Pädiatrie Pediatric Advance Care Planning (pACP) stehen Versorgende im intensiven Austausch mit den Familien.
Im Fokus des Gesprächsprozesses steht die Definierung individueller Werte und Ziele sowie
zukünftiger Versorgungs- und Behandlungswünsche, die gemeinsam mit Versorger:innen und
Angehörigen besprochen und schriftlich festgehalten werden. ACP-Gespräche ermöglichen
Betroffenen, medizinische Fragen zu erörtern, aber auch psychologische, soziale und spirituelle
Fragen und Themen zu besprechen, Vorausverfügungen zu formulieren und so
Versorgungswünsche von Familien für potentielle Akut- und Notfallsituationen zu erfahren und
festzuhalten. Dadurch wird den Familien ermöglicht, auch mit der Erkrankung ihr Leben
bestmöglich zu gestalten.
Termin:
13.03.2027 08:16
- 08:17
Referent:
Prof. Dr. med. Boris Zernikow
WS10 –
Shared Decision Making in der Onkologie - Wie geht das?
Termin:
13.03.2027 08:18
- 08:19
Referent:
Dr. med. Bernd Oliver Maier
WS11 –
Schmerztherapie: Wann welche und wie viele Adjuvantien
Termin:
13.03.2027 08:20
- 08:21
Referent:
Dr. med. Ales Stanek
WS12 –
Wie gelingt "Koordination" der Palliativversorgung
Termin:
13.03.2027 08:22
- 08:23
Referent:
Dirk Wingertszahn, Jeanette Sommer
WS13 –
Geschmack und Duft als Ressource in palliativer Versorgung
Termin:
13.03.2027 08:24
- 08:25
Referent:
Dr. Maria Bullermann-Benend, Sabine Götte, Stefanie Seling-Stoll
WS14 –
Sterben queere Menschen anders?
Termin:
13.03.2027 08:26
- 08:27
Referent:
Dr. phil. Axel Doll
WS15 –
Strategien zum Umgang mit Kachexie
Termin:
13.03.2027 08:28
- 08:29
Referent:
Prof. Dr. med. David Blum
WS16 –
Arzneimitteltherapiesicherheit in der Palliativmedizin: Möglichkeiten der Therapieüberwachung
Wie gelingt eine wirksame und sichere Arzneimitteltherapie in der Palliativmedizin? Der Workshop gibt einen praxisnahen Überblick über Strategien zur Therapieüberwachung. Ein besonderer Fokus wird auf Chancen und Grenzen bei der Nutzung unterschiedlicher Applikationsarten gesetzt.
Termin:
13.03.2027 08:30
- 08:31
Referent:
PD Dr. Constanze Rémi
WS17 –
Methoden der Biographiearbeit für den beruflichen Alltag
Biographiearbeit muss weder aufwendig noch zeitintensiv sein. Gerade in der Begleitung von Menschen am Lebensende kann sie wertvolle Zugänge zu Lebensgeschichten, Ressourcen und Bedürfnissen eröffnen. In diesem praxisorientierten Workshop geht es um einfache, kreative und alltagstaugliche Methoden, die sich unkompliziert in die palliative Begleitung integrieren lassen.
Termin:
13.03.2027 08:32
- 08:33
Referent:
Tamara Mandl
WS18 –
Die iSedPall Tool Box für die Praxis
Termin:
13.03.2027 08:34
- 08:35
Referent:
Dr. phil. Alexander Kremling
WS19 –
Hinschauen, Erkennen, Handeln: Prävention von Patiententötungen in der Palliativversorgung
Termin:
13.03.2027 08:36
- 08:37
Referent:
Prof. Dr. Stefan Bär